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Konzertkritik Noel Gallagher’s High Flying Birds in Berlin

17. März 2015 / 0 comments

Oasis ist Geschichte. Das ist aus verschiedenen Gründen auch gut so, aber natürlich erinnert man sich gerne an Legenden, orientiert sich an Originalen und zitiert sie. Gewollt oder ungewollt. Noel Gallagher weiß das. Schon zu Oasis Zeiten kokettierte er damit, stark von den großen Beatles, Stones und Pistols inspiriert worden zu sein. Trotz unüberhörbaren Ähnlichkeiten…

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Richard III

Theaterkritik – Richard III. in der Schaubühne Berlin

13. Februar 2015 / 0 comments

Lars II. Richard ist von der Natur entstellt: Buckel, schiefe Zähne, Klumpfuß. Und obwohl er Bruder des Königs ist, bleibt er ein ausgestoßener, der auch in der großen Partynacht nur um die Feiermeute herumscharwenzelt als wirklich Teil von ihr zu sein. Elektronische Musik dröhnt aus dem Hintergrund, dazu Champagner, Zigarren und Konfettikanonen. Berliner Hedonismus. Und…

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LadyMacbeth

Musik trotz Chaos – Lady Macbeth von Mzensk in der Deutschen Oper Berlin

26. Januar 2015 / 0 comments

Fische. Genauer Dorsche, überall. Ole Anders Tandberg lässt an der Deutschen Oper Berlin seine Lady Macbeth von Mzensk in einem norwegischen Fischerdorf spielen. Die Verrohung der Gesellschaft am Beispiel einer Fischfabrik, in der Unterdrückung und Vergewaltigung zum Alltag gehören. Die Fische sind Waffen, Bett, Phallussymbol und Mittel zur sexuellen Frustabbau zugleich, wo sie doch im Gegensatz…

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dialektik

Die Dialektik des… hä?

22. Januar 2015 / 0 comments

Toiletten in Berliner Cafés sind eine Quelle der Inspiration. Also jetzt eher so abstrakte Inspirationen…  

predestination

Predestination – Filmkritik

13. Januar 2015 / 0 comments

In einem bemerkenswerten Essay auf medium schreibt Tim Carmondy über die Unfähigkeit vieler Science Fiction Filme tatsächlich etwas über Science, in diesem Fall Technologie, auszusagen. Minority Report sei letztlich ein Film über einen gebrochenen Vater, und her handele im Grunde von Liebe und Einsamkeit, dessen erzählerisches Vehikel die künstliche Intelligenz von Samantha ist. Aliens hingegen sei eine…

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dasweiteland

Das weite Land im Deutschen Theater Berlin

15. Dezember 2014 / 0 comments

Jette Steckel inszeniert Arthur Schnitzlers “Das weite Land” am Deutschen Theater Berlin als groß angelegte Therapiesitzung. Das dialoglastige Stück buchstabiert dabei die moralischen Dilemmata und Lebensentwürfen der Protagonisten bewundernswert deutlich und zeitgemäß aus. Die ein oder andere Länge ist zu verzeihen. Traumdeutung Wem Arthur Schnitzler kein Begriff ist und wer nicht um seine Nähe zur…

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Märchenhütte Berlin – Perlen vor beschwipste Säue

11. Dezember 2014 / 0 comments

Die Märchenhütte im Berliner Monbijoupark ist längst kein Geheimtipp mehr. Die Karten für die winterlichen Märchen in den urigen Hütten sind bereits ausverkauft, bevor der Spielplan, also die abendliche Märchenauswahl, überhaupt feststeht. Nach dem letzten Besuch vor einigen Jahren ergatterte ich wieder ein paar Karten und stützte mich ins Abenteuer, dass sich bald als Gruselgeschichte…

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Amphitryon im BE als lauwarmer Herrenwitz

2. Dezember 2014 / 0 comments

Katharina Thalbach inszeniert wieder am Berliner Ensemble und nach dem überraschend amüsantem “Was ihr wollt” vor zwei Jahren war Amphitryon fest vermerkt im Theaterkalender. Im Vergleich dazu – und auch für sich genommen – ist der Abend allerdings eine Enttäuschung. Natürlich weiß man um die Vorlieben von Thalbach, ihr bunter und lauter Inszenierungsstil mag nicht…

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Für die Liebe – eine Antwort auf Eva Illouz

24. November 2014 / 0 comments

Eva Illouz zerreißt in der ZEIT Martha Nussbaums Buch “Politische Emotionen”. Mich befällt beim Lesen dieses Artikels allerdings das gleiche “merkwürdige Unbehagen”, dass Illouz beim Lesen von Nussbaum überkommt. Ohne das Buch von Nussbaum gelesen zu haben, empfinde ich doch Illouz’ Argumentation als sehr fragwürdig. Das Hauptargument der Soziologin scheint mir folgendes zu sein: Nussbaums…

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Konzertkritik: Henrik Schwarz, Bugge Wesseltoft, Dan Berglund – Trialogue

4. November 2014 / 0 comments

Die Fusion von klassischen Instrumenten und elektronischen Beats ist ein Minenfeld. Die Versuchung des 4/4 Taktes ist für viele Künstler offensichtlich zu groß und so werden Klavier, Trompete, Violine und Co im Spannungsverhältnis der beiden Musikstile oft zu Samples herabgesetzt, während der kopfnickende Beat alles unter sich begräbt. Bugge Wesseltoft, Henrik Schwarz und Dan Berglund…

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Theaterkritik – Warten auf Godot im DT

1. Oktober 2014 / 0 comments

Becketts „Warten auf Godot“ ist ein Gemeinplatz geworden, ein geflügeltes Wort. Die Leerstelle des niemals ankommenden Godots wurde Symbol für die Unmöglichkeit der Erlösung, für Absurdität und existenzialistische Einsamkeit. Es scheint fast, als ob man kein Wort mehr verlieren müsste über das Stück, über das ständige Warten, die trübe Hoffnung trotz offenkundiger Aussichtslosigkeit, die Todessehnsucht…

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Generation Transzendenzstreben?

27. September 2014 / 0 comments

Und täglich grüßt das Murmeltier. Das alljährliche Ausrufen der neuesten “Generation” ist in vollem Gange. Generation Golf, Generation Praktikum, Generation Maybe, Generation X, Generation Y, Generation schießmichtot. Das Schubladendenken ist so einfallslos wie ärgerlich. Generation Szenebezirk Aktuell werden im Namen der “Generation Y” die 30-Jährigen Pärchen durch das Feuilleton-Dorf getrieben. An vorderster Front der Jagdgesellschaft ist Nina…

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